Pax et Bonum Advent 2016 Licht in der Dunkelheit

Foto: © Pax et Bonum® - Matthias Gerschwitz

Am 27. November feiern wir den 1. Advent, lateinisch für »Ankunft«. Vier Advents-Sonntage bereiten die Christen auf die Ankunft des Herrn vor – auf Weihnachten. Die Vier steht, laut Papst Gregor dem Großen (540 – 604) für die 4000 Jahre, die die Menschheit nach Adam und Evas Sündenfall im Paradies auf den Erlöser warten musste.
 
Die Adventszeit in der heutigen Form geht zurück auf das 7. Jahrhundert. Ursprünglich eine Fastenzeit zwischen dem 11. November und dem 6. Januar, sollte sie dem bunten Treiben des Jahres Einhalt gebieten und Stille vermitteln. Deshalb durfte in diesen Wochen weder getanzt noch gefeiert werden, auch feierliche Trauungen waren verboten. Stille Feste hingegen waren erlaubt. Erst seit 1917 gilt die Adventszeit nicht mehr als Fastenzeit.
 
Ein klassischer Brauch ist das Aufstellen des Adventskranzes, an dem jeden Sonntag eine weitere Kerze entzündet wird. Je näher Weihnachten rückt, umso heller strahlt das Licht. In Sachsen, Thüringen und der Oberpfalz haben »Schwibbogen« Tradition; sie gelten als Ersatz für fehlendes Sonnenlicht; in Wintermonaten fuhren Bergarbeiter in der Dunkelheit in die Grube ein und kamen erst des Nachts nach Hause. Kinder erfreuen sich am Adventskalender, mit dem die Tage bis zum Heiligen Abend gezählt werden. Erst seit 1920 gibt es Kalender mit Türchen, und wenn dahinter Schokolade versteckt ist, ist die Freude besonders groß.

Advent – Licht in der Dunkelheit. Wir wünschen allen unseren Freunden eine besinnliche und geruhsame Adventszeit.


Ingolf Ludmann-Schneider, das Pax et Bonum – Team und Guteprodukte4u! powered by Pax et Bonum ®.