Frohe Weihnachten 2016 wünscht der Verlag Pax et Bonum

Foto: Pax et Bonum® - Matthias Gerschwitz

Frohe Weihnachten!


Glaubt man aktuellen Umfragen, ist vielen Menschen die ursprüngliche Bedeutung des Weihnachtsfestes gar nicht mehr geläufig. Die skurrilste Idee lieferte 2002 ein Kind, das den 24. Dezember als den Todestag des Weihnachtsmannes ansah.

Man muss kein gläubiger Mensch sein, um die Tradition aufrecht zu erhalten, zu Weihnachten einen Gottesdienst zu besuchen. »Gerade in unsicheren Zeiten besinnen sich die Menschen und suchen die Nähe der Familie sowie zu Gott«, wird der wissenschaftliche Leiter der Hamburger BAT-Stiftung, Ulrich Reinhardt, anlässlich einer Umfrage aus dem Jahr 2011 zitiert. Tatsächlich sind Gemütlichkeit, Besinnlichkeit, Familie und gutes Essen die meistgenannten Assoziationen zu Weihnachten.

Nach wie vor ist Weihnachten aber der Tag der Geburt Christi. Nur wann Jesus wirklich geboren wurde, war lange Zeit umstritten, da die Urchristen die Todestage ihrer Märtyrer feierten und nicht die Geburtstage. So wurde in Ägypten im 3. Jahrhundert ein Tag zwischen Ostern und Pfingsten als Geburtstermin angenommen. Erst hundert Jahre später wurde der 25. Dezember festgelegt; ein Verzeichnis der römischen Konsuln enthält den Eintrag: »Christus ist während des Konsulats von C. Augustus und L. Aemilianus Paulus am 25. Dezember, einem Freitag, dem 15. Tag des Mondalters geboren.« Die Feiern zu dem sogenannten »Hochfest der Geburt des Herrn« begannen bereits am Vorabend des 25. 12., weshalb der 24. Dezember heute den Namen »Heiliger Abend« trägt.

Die Bescherung, die auf den Besuch der Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland zurückgeht, die das Jesuskind mit Gold, Weihrauch und Myrrhen beschenkten, findet in den meisten Ländern Europas, aber auch in Argentinien am Heiligen Abend statt. In den meisten englisch- und französischsprachigen Ländern überreichen sich die Menschen am 25.12. die Geschenke. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und etlichen anderen Ländern wird auch der 2. Weihnachtstag zum Gedenken an den ersten christlichen Märtyrer Stephanus begangen. In den östlichen Kirchen wurde ursprünglich die »Epiphanie«, die »Erscheinung des Herrn« gemeinsam mit der Geburt Christi am 6. Januar gefeiert. Auch wenn die orthodoxen Kirchen die Kalenderreform 1582 nicht anerkannt haben, wird heute in den meisten Ländern der 25. Dezember als Geburt Christi gefeiert. Lediglich die Armenische Apostolische Kirche hält an den alten Daten fest.

Frohe Weihnachten 2016 wünscht der Verlag Pax et Bonum, Guteprodukte4u! powered by Pax et Bonum ® und Ingolf Ludmann-Schneider

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