Pax et Bonum Verlag -Am Aschermittwoch ist alles vorbei

Foto: ©Pax et Bonum®

Pax et Bonum Verlag „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“

Nein keine Sorge, dem Pax et Bonum Verlag geht es gut.

Nun sind die „Tollen Tage“ vorbei und viele Narren und Jecken in Deutschland haben ausgiebig mit viel Spaß und Narretei die bösen Geister des Winters vertrieben. In diesem Zusammenhang mal ein herzliches Dankeschön vom Pax et Bonum Verlag an alle Menschen, die weltweit mit der Gestaltung von Karnevalssitzungen und anderen Veranstaltungen es überhaupt möglich gemacht haben, das Brauchtum zu pflegen.

Ein Dank an alle fleißigen Wagenbauer für die immer wieder bunten Züge und an alle, die beruflich wie ehrenamtlich ihren Dienst verrichteten, damit alle Veranstaltungen gut verlaufen konnten.

Heute Nacht um Punkt Null Uhr war alles vorbei und der Aschermittwoch begann.

Der Aschermittwoch stellt seit dem Pontifikat Gregors des Großen den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit in der Westkirche dar. In der Ostkirche gibt es den Aschermittwoch nicht, da dort die Fastenzeit bereits am Sonntagabend der siebten Woche vor Ostern beginnt. Die Fastenzeit soll die Christen durch Fasten (Enthaltsamkeit) und Buße auf das Osterfest vorbereiten und gleichzeitig an das vierzigtägige Fasten von Jesus in der Wüste erinnern.

Seinen Namen hat der Aschermittwoch durch den Brauch, den Gläubigen gesegnete Asche aus den geweihten Palmzweigen des vergangenen Jahres auf das Haupt zu streuen. Später ging man dazu über als Zeichen der Buße und der Vergänglichkeit, den Männern Asche aufs Haupt zu streuen und den Frauen ein Aschenkreuz auf die Stirn zu malen. Der Spender des Aschenkreuzes spricht bei der Vergabe die Worte: „Gedenke, o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrest du zurück.“

Asche wurde aber auch als  Reinigungsmittel verwendet und steht als Zeichen der Reinigung,  welches die Fastenzeit sein soll.

Aus meiner Kindheit kenne ich den Brauch, dass die Kinder in einem Einmachglas oder einem kleinen Karton die Süßigkeiten, welche Sie in der Fastenzeit bekommen haben, sammelten und dann erst am Osterfest wieder davon essen durften. Ich gehe davon aus, dass man dies mal eingeführt hat, weil man Kindern, kranken und alten Menschen die zwingende Teilnahme am Fasten nicht mehr auferlegen wollte.

Der Pax et Bonum Verlag wünscht allen Menschen für die Passionszeit den Segen Gottes.

Unabhängig davon, dass die Passionszeit ein kirchlicher Ritus ist, bedeutet diese Zeit eine Erfahrung der Besinnung auf sich selbst und das Wesentliche des Lebens. Gerade in der heutigen extremen Zeit der Genusssucht und der ständigen Erreichbarkeit sollte man sich eine solche Zeit nehmen, um wieder zu sich selbst zu finden. Man könnte diese Zeit als eine Art Entschleunigung mit Verzicht auf geliebte Dinge und Selbstverständlichkeiten verstehen, um sich wieder bewusst zu werden, dass man auch ohne dieses glücklich sein kann. Als Zeit der Dankbarkeit, wie gut man es hat und dass es lange nicht allen Menschen der Welt so gut geht.

Man muss heute nicht nach den alten Regeln fasten, sondern jeder sollte so fasten, dass es für ihn eine sinnvolle Zeit ist. Kurzum für alle eine schöne Zeit und Vorfreude auf das kommende Osterfest wünscht Ihnen Ingolf Ludmann-Schneider vom Pax et Bonum Verlag

Berlin am 05.03.2014