Pax et Bonum Verlag Aschermittwoch 2017

Foto: Pax et Bonum® - Matthias Gerschwitz

Am Aschermittwoch ist alles vorbei … noch 255 Tage bis zum 11.11. Also genügend Zeit für gute Bücher.


»Am Aschermittwoch ist alles vorbei …«, sang Jupp Schmitz 1953 und vertonte damit die Trauer der Karnevalisten über das Ende der »Fünften Jahreszeit«. Dabei gehört Aschermittwoch streng genommen gar nicht mehr zum Karneval, sondern markiert den Übergang zur Fastenzeit, die von nun an bis kurz vor Ostern anhalten wird.

LIEBER HÖREN STATT LESEN ?

Seinen Namen hat der Tag von den Aschemalen, die Gläubigen vom Pfarrer auf die Stirn gezeichnet werden. Die Asche stammt von den Palmzeigen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres, des letzten Sonntags der Fastenzeit, und wird an Aschermittwoch gesegnet. So soll sie einerseits an die Vergänglichkeit des Menschen erinnern und ihn zur Buße und Reue aufrufen, andererseits aber auch Geist und Seele reinigen. Und dass Asche ein traditionelles Reinigungsmittel ist, beweisen auch heute noch viele Putzmittel, die »potassium« (Pottasche) als Inhaltsstoff aufzählen.

Nach uralter Überlieferung wird an Aschermittwoch der Teufel, der ja zunächst ein ganz normaler Engel gewesen sein soll, wegen Verstößen gegen die göttliche Ordnung aus dem Himmel geworfen. Einer muss ja als Sündenbock herhalten, und so ist es zum Beispiel in Köln Tradition, am Aschermittwoch den »Nubbel«, eine Strohpuppe, feierlich durch die Stadt zu tragen und in der letzten Karnevalsnacht zu verbrennen. Angeblich geht dieser Brauch sogar bis ins alte Griechenland zurück – Tatsache ist und bleibt aber, dass damit der Karneval zumindest für dieses Jahr endgültig zu Grabe getragen wird.

Um Sündenböcke ganz anderer Art geht es beim politischen Aschermittwoch, der auf bayerische Wurzeln aus dem 16. Jahrhundert zurückblicken kann. Wurden damals beim Bier noch derbe und nicht selten handgreifliche Diskussionen um alltäglich-politische Themen geführt, ist diese Tradition heute zivilisiert. Der politische Aschermittwoch wurde nach dem zweiten Weltkrieg erstmals 1953 von der bayerischen CSU unter ihrem damaligen stellvertretenden Vorsitzenden Franz-Josef Strauß wieder eingeführt und gilt heute als bundesweit bekannte Einrichtung.

Aber der Aschermittwoch bleibt nicht nur den Politikern vorbehalten; natürlich gibt es auch das satirische Pendant, den »Aschermittwoch der Kabarettisten«. Hier stehen, ganz ähnlich der politischen Version, tagesaktuelle Themen im Mittelpunkt; es wird aber nicht gesprochen, sondern zum Vergnügen des Publikums gelästert und satirisch kommentiert.

Man muss sich aber nicht auf den Karneval oder den »Aschermittwoch der Kabarettisten« beschränken, wenn man Spaß an Humor und Satire hat. Der Verlag Pax et Bonum hat etliche Bücher im Sortiment, die dem Leser ganzjährig ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Schauen Sie einfach mal rein und überzeugen Sie sich selbst: zum Verlagsshop Guteprodukte4u! powered by Pax et Bonum ®

Viel Vergnügen beim Stöbern!

Bis zum nächsten Mal!
Ihr Verlag Pax et Bonum Berlin.